Hinschauen - warum schaffe ich es nicht
- Werner

- 25. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Warum du stehen bleibst, obwohl du längst weißt, was dran ist

Du weißt es längst. Tief in dir hast du schon erkannt, dass in deinem Leben einiges nicht rund läuft. Du spürst es jeden Tag. In deinen Beziehungen. In deinem Körper. In deiner inneren Unruhe. Und ja – du hast sogar erkannt, was nicht rund läuft. Die Vergangenheit klopft an. Immer wieder. Und trotzdem schaffst du es nicht, wirklich hinzuschauen. Nicht hinzufühlen. Nicht loszulassen.
Dein Lebensrucksack wird schwerer – und du merkst es längst
Die schweren Steine in deinem Lebensrucksack machen sich in deinem Leben immer sichtbarer. Sie stammen aus alten Verletzungen, Enttäuschungen, Schuldgefühlen, ungelösten Konflikten, karmischen Mustern. Und du weißt auch: Wenn du dich nicht mit ihnen beschäftigst, wird dein Lebensrucksack immer schwerer. Jeder Tag ein weiterer Stein. Und trotzdem bleibst du stehen.
Warum hinschauen so schwer fällt – obwohl du es willst
Warum? Weil die Angst so groß ist. Weil der Schmerz noch größer erscheint. Weil du glaubst, dass du es nicht noch einmal aushältst, dich zu konfrontieren.
Die eine Frage, die alles dreht!
Doch jetzt stelle dir eine ehrliche Frage – eine einzige: Was ist die Alternative?
Opfer bleiben oder Verantwortung übernehmen?
Du bist der Kapitän deines Lebensschiffs. Niemand sonst. Nicht deine Eltern. Nicht dein Ex-Partner. Nicht dein Chef. Nicht deine Vergangenheit. Nur DU entscheidest, wohin du dein Lebensschiff steuerst.
Du kannst dich entscheiden, weiter das Opfer zu sein. Weiter den anderen die Schuld zu geben. Weiter zu rechtfertigen, warum du nichts ändern kannst. Weiter zu sagen: „Ich kann ja nichts dafür.“ Und jetzt sei ehrlich zu dir: Wie weit hat dich das bisher gebracht? Hat es dich glücklich gemacht? Frei? Leicht? Oder hält dich genau diese Haltung fest – wie ein Anker, der dein Schiff am Weiterfahren hindert?
Wie groß ist wirklich das Risiko?
Du sagst, das Risiko hinzuschauen sei groß. Aber hast du dir jemals ausgerechnet, wie groß das Risiko ist, es nicht zu tun? Wie groß ist das Risiko, wenn du weiterhin dein Leben von dem Handeln anderer aus der Vergangenheit abhängig machst? Wie groß ist das Risiko, wenn du weiter wartest, dass sich etwas „von selbst“ verändert?
Und die vielleicht wichtigste Frage
Wie groß ist die Chance, dass es funktioniert, wenn du es doch einmal probierst? Was wäre, wenn du dein jetziges Dasein tatsächlich in ein glückliches Leben verändern könntest? Was wäre dann anders?
Eigenverantwortung ist unbequem – aber befreiend
Wenn du beginnst, dein Lebensschiff bewusst zu steuern, bedeutet das auch etwas sehr weitreichendes: Es reicht nicht mehr, anderen die Verantwortung zu geben, wenn etwas in deinem Leben nicht rund läuft. Eigenverantwortung heißt nicht Schuld. Eigenverantwortung heißt Macht. Macht über deine Entscheidungen. Über deine Reaktionen. Über deinen Weg. Und ja – das fordert dich. Aber es befreit dich auch.
Der Weg beginnt bei dir
Es beginnt damit, dich selbst kennenzulernen. Nicht das Bild, das du nach außen zeigst. Sondern den Menschen dahinter. Es beginnt damit, dich selbst wertzuschätzen. Und irgendwann – Schritt für Schritt – lernst du, dich selbst zu lieben.
Nein, das passiert nicht über Nacht. Es ist ein Prozess. Mit Schritten nach vorne. Und ja, auch mit Schritten zurück. Solange die Schritte nach vorne überwiegen, ist alles gut. Habe Geduld mit dir.
Karma, Muster und dein Lebensrucksack
Lerne deine karmischen Muster kennen. Verstehe, warum sich Dinge in deinem Leben wiederholen. Und beginne, deinen Lebensrucksack von diesen schweren karmischen Steinen zu befreien. Du musst ihn nicht ein Leben lang tragen.
Bewege dich – so gut es geht – in einem Umfeld von Liebe. Meide Jammerer. Meide Pessimisten. Nicht aus Arroganz, sondern aus Selbstschutz. Denn all das – dein Denken, dein Umfeld, deine Entscheidungen – verändert deine Zellstruktur. Es polt dich neu. Es richtet dich auf eine positive Zukunft aus.
Und jetzt ganz ehrlich …
Wenn du das alles gelesen hast: Findest du nicht, dass sich der Mut zum Hinschauen lohnt? Dass es sich lohnt, Wut auf dein Umfeld – und vor allem auf dich selbst – loszulassen? Oder willst du weitermachen wie bisher?
Deine Entscheidung.
Dein neuer Weg beginnt jetzt
Du hast es in der Hand. Du kannst heute entscheiden, ob du weiterhin in der Vergangenheit lebst oder ob du dich für deine Zukunft öffnest. Loslassen bedeutet nicht, aufzugeben – es bedeutet, dich selbst zu befreien.
Wenn du merkst, dass dich etwas tief festhält, begleite ich dich gerne in einer Sitzung dabei. Im Mentalen Lichtzentrum Wien helfe ich dir mit Gesprächstherapie, Energiearbeit und Workshops, deine Blockaden zu erkennen und nachhaltig aufzulösen.
Alles Liebe
Dein Werner





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